
\newcommand{\thistitle}{Folien 1: Angebot, Nachfrage \& Elastizität}

\input{title.tex}

\section{Organisatorisches}

\begin{frame}{Lehrangebot 1/2}
\begin{itemize}
    \item \alert{ISIS-Seite}
    \begin{itemize}\addtolength{\itemsep}{-0.2\baselineskip}
        \item \hrefc{https://isis.tu-berlin.de/course/view.php?id=44800}{Auf ISIS} finden Sie alle Infos und Ankündigungen zum Kurs 
        \item ISIS-Einschreibeschlüssel: \emph{Markt26} (ab übernächster Woche)
        \item Stellen Sie uns Fragen über das Forum oder als direkte Nachricht an uns (bitte keine Emails)
    \end{itemize}
    \item \alert{Vorlesung}
    \begin{itemize}\addtolength{\itemsep}{-0.2\baselineskip}
        \item Mittwochs 16:00 bis 18:00
        \item Thematische Einführung in das Thema
        \item Folien auf ISIS verfügbar
    \end{itemize}
    \item \alert{Tutorien}
    \begin{itemize}\addtolength{\itemsep}{-0.2\baselineskip}
        \item Tutor*innen rechnen Übungsaufgaben vor
        \item Wichtigste Vorbereitung für die Prüfung
        \item Anmeldung diese Woche über ISIS
        \item Tutorien werden sowohl in Präsenz als auch digital angeboten
    \end{itemize}
\end{itemize}
    
\end{frame}




\begin{frame}
  \frametitle{Lehrangebot 2/2}
  \begin{itemize}
  \item \alert{Podcast}
  \begin{itemize}
      \item Veröffentlichungen immer eine Woche zeitversetzt zur Vorlesung
      \item Kurze Aufbereitung der Vorlesungsinhalte
  \end{itemize}
  \item \alert{Skript und Übungsaufgaben}
  \begin{itemize}
      \item Aufgaben \& Musterlösungen online verfügbar
  \end{itemize}
  \item \alert{Sprechstunden}
  \begin{itemize}
      \item Direkte Fragestunde mit Tutor*innen (Anmeldung über ISIS erforderlich)
  \end{itemize}
  \item \alert{Ansprechpartner*innen}
  \begin{itemize}
      \item WiMi Philipp Glaum betreut den Kurs
      \item Undine Göttl, Marie Schubert \& Simon Galle als Tutor*innen
      \item Bei Fragen über ISIS (Forum oder privat) stellen, nicht per Mail
  \end{itemize}
  \end{itemize}
\end{frame}

\begin{frame}
\frametitle{Prüfungen}
\begin{itemize}
    \item \alert{Hausaufgaben}
    \begin{itemize}
        \item Pro Semester 4 Hausaufgaben (insgesamt 116 Punkte zu erreichen)
        \begin{itemize}
            \item HA 1: 22 Punkte
            \item HA 2: 33 Punkte
            \item HA 3: 36 Punkte
            \item HA 4: 25 Punkte
        \end{itemize}
        \item HA-Kriterium: 50\% der Gesamtpunkte sind für die Zulassung zur Klauusur erforderlich (mind. 58 Punkte)
        \item Die erreichten Punkte zählen nicht zur Modulnote
    \end{itemize}
    \item \alert{Klausur}
    \begin{itemize}
        \item 90-minütige schriftliche Klausur
        \item Ersttermin: 03.08.2026 XX um 10:00 Uhr, Zweittermin: 04.10.2026 XX um 09:00 Uhr
    \end{itemize}
\end{itemize}
\end{frame}

\begin{frame}
\frametitle{Was kommt auf uns zu?}
\begin{columns}
\begin{column}{0.48\linewidth}
\begin{center}
 \begin{itemize}
    \item \alert{Angebot \& Nachfrage}
    \begin{itemize}\addtolength{\itemsep}{-0.5\baselineskip}
        \item Markt
        \item Wohlfahrtstheorie
        \item Marktversagen
        \item Markteingriffe
    \end{itemize}
    \item \alert{Produktionsplanung (Kostenrechnung)}
    \begin{itemize}\addtolength{\itemsep}{-0.5\baselineskip}
        \item Preisfindung im Polypol und Oligopol
        \item Optimale Produktionsmenge
        \item Externe Kosten
    \end{itemize}
    \item \alert{Betriebliches Rechnungswesen}
    \begin{itemize}\addtolength{\itemsep}{-0.5\baselineskip}
        \item Rechtsformen für Unternehmen
        \item Gewinn \& Verlustrechnung
        \item Bilanz
    \end{itemize}
\end{itemize}
\end{center}
\end{column}
\begin{column}{0.48\linewidth}  %%<--- here
    \begin{center}
     \begin{itemize}
    \item \alert{Investitionsrechnung}
    \begin{itemize}\addtolength{\itemsep}{-0.5\baselineskip}
        \item Barwertrechnung
        \item Rentenbarwerte
        \item Annuitätemmethode
        \item Interner Zinsfuß
    \end{itemize}
    \item \alert{Steuern}
    \begin{itemize}\addtolength{\itemsep}{-0.5\baselineskip}
        \item Grundsätze der Steuererhebung
        \item Externalitäten (z.B. Klima)
        \item Abschreibungen
    \end{itemize}
    \item \alert{Finanzierung \& Risiko}
    \begin{itemize}\addtolength{\itemsep}{-0.5\baselineskip}
        \item Liquidität und Insolvenz
        \item Kreditformen
        \item Kapitalstrukturenentscheidungen
        \item Risikomanagement
        \item Absicherung mit Derivaten
    \end{itemize}
\end{itemize}
     \end{center}
\end{column}
\end{columns}

\end{frame}
\begin{frame}{Literaturhinweise}
\begin{itemize}
    \item D. Müller (2006) \hrefc{http://link.springer.com/book/10.1007/3-540-32195-0}{Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre für Ingenieure}, 1. Auflage, Heidelberg: Springer (auch als elektronische Version über die TU-Bibliothek verfügbar, der Download kann nur aus dem TU-WLAN durchgeführt) 

    \item A. Daum, W. Greife, R. Przywara (2014) \hrefc{http://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-05362-8}{BWL für Ingenieurstudium und -praxis – Was man über Betriebswirtschaft wissen sollte}, 2. Auflage, Wiesbaden: Springer Vieweg (auch als elektronische Version über die TU-Bibliothek verfügbar)

    \item K. Spremann (1. Auflage 1996) \emph{Wirtschaft, Investition und Finanzierung}, 6. Auflage, 2013, München: Oldenbourg (ISBN 3-486-23565-6) 
    \item  A. J., Schwab (1998), \emph{Managementwissen für Ingenieure}, 4. Auflage, 2008, Berlin, Heidelberg, New York: Springer
    \item E. Fischer (1996) \emph{Finanzwirtschaft für Anfänger}, 4. Auflage, 2005, München: Oldenbourg 
    \item S. Peters (1994), \emph{Betriebswirtschaftslehre}, 12. Auflage, 2005, München: Oldenbourg 
\end{itemize}
\end{frame}
\section{Grundfragen der Wirtschaft}
\begin{frame}{Grundfragen der Wirtschaft}
\begin{itemize}
    \item \alert{Ziel: Planvolle Deckung menschlicher Bedürfnisse}
    \item \alert{Knappheiten} $\to$ \alert{Allokation:} knapper Güter zu Verbraucher*innen mit unterschiedlichen Bedürfnissen \\
    \item \alert{Knappheiten} $\to$ \alert{Opportunitätskosten:} Wir können unsere Ressourcen nicht überall
einsetzen. Opportunitätskosten entsehen dadurch, dass die nächstbeste
Alternative nicht gewählt werden kann (= Nachteil in Form des entgangenen
Vorteils der abgelehnten Entscheidungsalternative)
    \item \alert{Arbeitsteilung} und Spezialisierung (innerbetrieblich, zwischenbetrieblich, international)
    \item \alert{Markt:} Ort, wo Anbietende und Nachfragende zusammenkommen (Gütermärkte, Kapitalmärkte, Arbeitsmärkte,...)
    \item \alert{Marktwirtschaft:} Nicht der Staat, sondern die Marktteilnehmenden regeln das wirtschaftliche Geschehen
    \item \alert{Angebot und Nachfrage} - über den Preis
\end{itemize}

\end{frame}


\begin{frame}
\frametitle{Menschliche Bedürfnisse}

Die \alert{Maslowsche Bedürfnispyramide} stellt unsere Bedürfnisse hierarchisch dar.

\includegraphics[width=14cm]{../graphics/peco-pyramide-maslow-01-xl.png}
\end{frame}

\begin{frame}
\frametitle{Typische Fragen der Wirtschaftswissenschaften}
\begin{itemize}
    \item Warum kostet Wasser/Salz/Mehl so wenig obwohl es uns lebenswichtig ist?
\item Saphiren sind nicht lebenswichtig. Warum sind sind sie so teuer?
\item Warum kostet eine Wohnung in Berlin mehr als in Bielefeld?
\item  Wie viele Autos sollte Volkswagen pro Jahr produzieren? Lieber E-Autos
  oder Verbrenner?
\item Lohnt es sich für VW in eine neue Fabrik in Deutschland zu investieren?
\item Können wir uns als Gesellschaft eine Energiewende leisten, ohne große
wirtschaftliche Einbußen?
\item Was sind die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels?
\item Wie reduzieren wir unseren Energieverbrauch, ohne arme Haushalte mit
hohen Preisen zu belasten?
\end{itemize}
\end{frame}


\begin{frame}
  \frametitle{Hohe Preise in Energiemärkten 2021-3}

Hohe Gaspreise: vergleichbare Ölpreisschocks 1973 und 1979 haben schwere
Rezessionen ausgelöst. Neue Krise 2026 im Nahen Osten?

  \centering
  \includegraphics[height=6.5cm]{bnetz-ttf-2022-3.png}

  \source{\hrefc{https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Gasversorgung/aktuelle_gasversorgung/start.html}{BNetzA, 2023}}
\end{frame}


\section{Marktformen}

\begin{frame}{Grundlegende Marktformen}
\centering
\includegraphics[height=7cm]{../graphics/MArktformenneu.png}

Griechisch: mono: eine, oligo: wenige, poly: viele

\end{frame}
\begin{frame}{Beispiele: Angebotsmonopole}


\begin{columns}
\begin{column}{6cm}
\begin{itemize}
    \item Betriebssysteme: Microsoft   
    \item Schienennetze    
    \item Stromnetze
    \item Hochgeschwindigkeitsverkehr mit der Bahn:
    Deutsche Bahn       
    \item Alkohol in Schweden: Systembolaget
    \item Patente (z.B. für neue Impfstoffe)
\end{itemize}

Anbieter*in hat \alert{Marktmacht},
d.h. kann den Marktpreis beeinflussen
\end{column}
\begin{column}{6cm}
  \centering
 \includegraphics[width=3.5cm]{../graphics/microsoft.png}
  \includegraphics[width=3.5cm]{../graphics/ice.png}  
  \includegraphics[width=3.5cm]{../graphics/schienen.png}  
  \includegraphics[width=3.5cm]{../graphics/strom.png}
\end{column}
\end{columns}


\end{frame}

\begin{frame}{Beispiele: Angebotsoligopole (wenige Anbietende)}

  \begin{columns}
\begin{column}{6cm}
\begin{itemize}
    \item Wirtschaftsprüfungsgesellschaften: Deloitte, Ernst \& Young, KPMG und PricewaterhouseCoopers ("Big Four")
    \item Langstreckenflugzeuge: Boeing und Airbus (Duopol)
    \item Cola: Coca Cola und Pepsi (Duopol)
\end{itemize} 
\end{column}
\begin{column}{6cm}
\includegraphics[width=5.7cm]{../graphics/Flugzeug 1.png}
\includegraphics[width=5.7cm]{../graphics/Flugzeug 2.png}
\end{column}
  \end{columns}
\end{frame}

\begin{frame}{Beispiele: Nachfragemonopole (Monopson)}
  \begin{columns}
\begin{column}{6cm}
    \begin{itemize}
        \item Flugezeugträger, Kampfflugzeuge, Panzer: Der Staat
        \item Corona-Impfstoffe: Der Staat
        \item Schienen: Deutsche Bahn
    \end{itemize}
    Nachfrager hat die \alert{Marktmacht}
    d.h. er kann den Marktpreis beeinflussen.

    \vspace{.8cm}
    \includegraphics[width=4cm]{../graphics/amboss.png}    
\end{column}
\begin{column}{6cm}
\includegraphics[width=5cm]{../graphics/uboot.png}
\includegraphics[width=5cm]{../graphics/impfung.png}
\end{column}
  \end{columns}
\end{frame}

\begin{frame}{Konkurrenzmarkt (Polypol) - Annahmen}

Voraussetzungen für einen \alert{vollkommenen Markt (Polypol)}:

  \begin{itemize}
    \item Viele Anbietende, viele Nachfragende
    \item Die Güter sind homogen
    \item Es herrscht völlige Markttransparenz (vollständige Information)
    \item Es herrscht freier Marktzutritt und -austritt
    
\end{itemize}
\alert{Konsequenz:} Keine*r kann Marktmacht ausüben oder den Marktpreis beeinflussen. Anbietende und Nachfragende sind \alert{Preisnehmende} und \alert{Mengenanpassende}.

Ursachen für \alert{Marktunvollkommenheit} sind:
\begin{itemize}
    \item Asymmetrische Informationsverteilung (Information über Güterqualität und -preis zum allgemeinen Marktwissen der Marktakteure, der Preis signalisiert alle relevanten Informationen über die auf dem Markt befindlichen Güter, Preisunsicherheit, Qualitätsunsicherheit)
    \item Marktzutrittsbarrieren (Investitionskosten, vorgeschriebene Verfahrensweisen bzw. Produktionsstandards)
    \item Räumliche Platzierung der Anbieter (Fahrtkosten, etc.)
\end{itemize}
\end{frame}


\section{Angebot \& Nachfrage}


\begin{frame}{Inverse Angebotsfunktion von Grenzkosten einer individuellen Firma}
Für einen Produzenten bezeichnet die \textbf{\textcolor{TUred}{inverse Angebotsfunktion}} den Preis, ab dem sich die Produktion einert Menge lohnt. Sie stellt die     \textbf{\textcolor{TUred}{Grenzkosten der Produktion }} dar, die durch die Prodution einer zusätzlichen Mengeneinheit entstehen. Normalerweise (aber nicht immer) gilt: je höher der Preis, desto größer die Menge.
\par
\centering
    \includegraphics[width=9cm]{../graphics/Angebotsfunktion.png}
    

\end{frame}
\begin{frame}{Beispiel: Inverse Angebotsfunktion eines Dosenherstellers}
Eine Firma besitzt 2 Maschinen, die jeweils 100 Dosen pro Stunde herstellen können. Die neue Maschine kostet 10~€/Stück für Strom und Rohstoffe zu betreiben. Die alte ineffiziente Maschine kostet 20~€ pro Stück.
\linebreak
\\
\centering
\includegraphics[width=7cm]{../graphics/dosenhersteller.png}

    
\end{frame}
\begin{frame}{Inverse Angebotsfunktion, Marktpreis und Produzentenrente}
Im Polypol hat der Produzent keinen EInfluss auf den Marktpreis (er ist \textbf{\textcolor{TUred}{Preisnehmer}}).
\linebreak
\\
Die \textbf{\textcolor{TUred}{Produzentenrente}} (Erlös minus Kosten) bezeichnet die Fläche zwischen der inversen Angebotsfunktion und dem Marktpreis.
\\
\centering
\includegraphics[width=7cm]{../graphics/Produzentenrente.png}

    
\end{frame}
\begin{frame}{Aggregation von inversen Angebotsfunktionen}
\centering
\includegraphics[width=7cm]{../graphics/Angebotsfkt1.png}
\\
\includegraphics[width=6cm]{../graphics/Angebotsfkt2.png}
\\
Am Markt werden inverse Angebotsfunktionen von allen Produzent*innen sortiert und kumuliert.
    
\end{frame}
\begin{frame}{Inverse Nachfragefunktion der Zahlungsbereitschaft eines Konsumenten}

 Für einen Kosumenten bezeichnet die \textbf{\textcolor{TUred}{inverse Nachfragefunktion}} den Preis, den der Kosument für eine Menge bereit zu zahlen ist. Sie stellt den \textbf{\textcolor{TUred}{Grenznutzen}} des Verbrauchers dar. Typischerweise sinkt die \textbf{\textcolor{TUred}{Zahlungsbereitschaft}}, je größer die Menge ist. Die inverse Nachfragefunktion wird auch die \textbf{\textcolor{TUred}{Preis-Absatz-Funktion (PAF)}} genannt.
 \linebreak
 \\
 \centering
    \includegraphics[width=6cm]{../graphics/inverse angebotsfkt.png}
\end{frame}
\begin{frame}{Beispiel: Inverse NAchfragefunktion für Orangen nach Sport}
Nach Sport habe ich Hunger und Durst. Die erste Orange ist mir viel wert. Die zweite: nicht so viel. Ab drei Orangen bin ich satt.
\linebreak
\\
\centering
\includegraphics[width=8cm]{../graphics/Orange.png}
    
\end{frame}
\begin{frame}{Beispiel: Inverse Nachfragefunktion für Strom in der Aluminiumherstellung}
Die Gewinnung von Aluminium aus Bauxiterz ist sehr stromintensiv. Der Aluminiumpreis beträgt 1200~€ je Tonne. 600~€ je Tonne geht auf andere Kosten (Löhne,Erz,usw.) und 600~€ je Tonne bleibt für Strom. Eine Firma besitzt zwei Elektrolyse-Anlagen für Aluminium. Die Neue verbraucht 15 MWh/Tonne.
Was ist die Zahlungsbereitschaft (neu/alt):
\linebreak
\\
\centering
\includegraphics[width=7cm]{../graphics/kapazität2.png}
    
\end{frame}
\begin{frame}{Inverse Nachfragefunktion, Marktpreis und Kosumentenrente}
Im Polypol hat der Konsument keine Einfluss auf den Marktpreis \textbf{\textcolor{TUred}{(Preisnehmer)}}.Dadurch dass der Marktpreis niedriger als seine Zahlungsbreitschaft ist, hat er Geld gespart = eine \textbf{\textcolor{TUred}{Konsumentenrente}} = die Fläche zwischen der inversen Nachfragefunktion und dem Marktpreis.
\linebreak
\\
\centering
\includegraphics[width=7cm]{../graphics/Kosumentenrente.png}
    
\end{frame}
\begin{frame}{Aggregation von inversen Nachfragefunktionen}
\centering
\includegraphics[width=8cm]{../graphics/Nachfragefkt1.png}
\includegraphics[width=7cm]{../graphics/Nachfragefkt2.png}
\\
Am Markt werden inverse Nachfragefunktionen von allen Konsument*innen sortiert und kumuliert.
    
\end{frame}


%nicht mehr centering! Außerdem bilder alignen
\begin{frame}{Die Nachfragefunktion und ihre Inverse}

\begin{minipage}[c]{0.45\textwidth}
    Die \textbf{\textcolor{TUred}{inverse Nachfragefunktion}}\\
    \vspace*{\fill}  % Pushes the content to the bottom of available space
    \centering
    \includegraphics[width=1\textwidth]{../graphics/inversenachfrage.png}
    \vspace*{\fill}  % Pushes the content back up, ensuring vertical centering
\end{minipage}%
\hfill
\begin{minipage}[c]{0.45\textwidth}
    Die \textbf{\textcolor{TUred}{Nachfragefunktion}} bezeichnet die Menge in Abhängigkeit vom Preis.\\
    \vspace*{\fill}  % Pushes the content to the bottom of available space
    \centering
    \includegraphics[width=1\textwidth]{../graphics/nachfrage3.png}
    \vspace*{\fill}  % Pushes the content back up, ensuring vertical centering
\end{minipage}

\end{frame}



\begin{frame}{Gesetz von Angebot und Nachfrage}

  \centering
\includegraphics[width=11cm]{../graphics/angebotundnachfrage2.png}
    
\end{frame}

\begin{frame}{Wohlfahrt, Nutzen und Kosten}
\centering
\includegraphics[width=14cm]{../graphics/wohlfahrt2.png}
    
\end{frame}

\begin{frame}{Preisbildung als Gleichgewicht}
 Oft wird die Preisbildung als \textbf{\textcolor{TUred}{"Gleichgewicht"}} bezeichnet, weil die "Kräfte" (Angebot und Nachfrage) gleich sind. 
Ein stabiles Gleichgewicht wird in der Physik als "Zustand, der stabil gegenüber Störungen ist," definiert. 
\linebreak
In der Wirtschaftswissenschaften:"Marktakteure haben keine Veranlassung, ihr Marktverhalten zu ändern, weil sie sich optimal an die relevanten Marktdaten angepasst haben."
\\
\par
\begin{minipage}{6cm} 
\includegraphics[width=6cm]{../graphics/stabilo.png}

\centering
    in der Mitte: stabiles Gleichgewicht
\end{minipage}
\begin{minipage}{4cm}
    
\includegraphics[width=4cm]{../graphics/instabilo.png}
    instabiles Gleichgewicht
    \end{minipage}
\end{frame}

\begin{frame}{Beispiele: Salz, Wasser, Mehl, usw.}
\par
\centering
    \includegraphics[width=11cm]{../graphics/salz.png}
\end{frame}
\begin{frame}{Beispiele: Saphiren, 100qm Wohnungen in Berlin-Mitte, usw.}
    \par
    \centering
    \includegraphics[width=11cm]{../graphics/saphire.png}
\end{frame}
\begin{frame}{Preisbildung-Stromerzeugung}
\centering
\includegraphics[width=11cm]{../graphics/stromerzeugung.png}
    
\end{frame}
\begin{frame}{Gebotskurven am Strommarkt [Lieferzeitraum Mittwoch, 14.4.2021, 11-12 Uhr]}
\centering
\includegraphics[width=11cm]{../graphics/Gebotskurve strommarkt.png}
Quelle: \href{http://www.epexspot.com}{epexspot}
\end{frame}

\begin{frame}{Marktversagen}
In manchen Fällen führt der Markt nicht zu einer effizienten Allokation von Ressourcen: \textbf{\textcolor{TUred}{Marktversagen}}.
\begin{itemize}
    \item \textbf{\textcolor{TUred}{Asymmetrische Information:}} Manche Teilnehmer*innen sind über den Preis/Qualität/künftige Entwicklungen eines Produktes besser informiert (Beispiele: Insiderhandel, Gebrauchtwaren, die fast kaputt sind)
    \item \textbf{\textcolor{TUred}{Öffentliche Güter:}} Alle profitieren davon, aber niemand hat einen Anreiz, dazu beizutragen – Gefahr von Trittbrettfahrern (Beispiele: Frieden, Biodiversität, Deiche, Wissen, Klima)
    \item \textbf{\textcolor{TUred}{Externe Effekte:}} Marktaktivitäten haben eine (positive oder negative) Auswirkung auf unbeteiligte Dritte, die im Markt nicht berücksichtigt wird (Beispiele: Treibhausgasemissionen, Luftverschmutzung, Rauchen)
    \item \textbf{\textcolor{TUred}{Zutrittsbarriere:}} Teilnehmer werden durch Investitionskosten oder Regulierung ausgeschlossen (Beispiele: Taxikartelle, Notare) 
    \item \textbf{\textcolor{TUred}{Monopole}}
    \end{itemize}
    \par
    Marktversagen kann staatliche Eingriffe in Markt rechtfertigen.   
\end{frame}

\begin{frame}{Preisreaktion bei Nachfrage-Änderung}

\centering
\includegraphics[width=10cm]{../graphics/Nachfrageä.png}

\end{frame}

\begin{frame}{Preisreaktion bei Angebots-Änderung}
\centering
\includegraphics[width=10cm]{../graphics/Angebotsä.png} 
\end{frame}

\begin{frame}{Preisreaktion bei Steuern}
\centering
\includegraphics[width=10cm]{../graphics/Steuernä.png}
WFV = Wohlfahrtsverlust
\end{frame}

\begin{frame}{Staatliche Preisfestsetzung: Mindestpreis}
\begin{minipage}[t][6cm][t]{0.2\textwidth}
%warum hier nicht möglich Bilder nebenen dem Text zu positionieren trotz minipage parameter?
\textbf{Beispiele:}
\begin{itemize}
    \item Butterberge
    \item Milchseen der EU-Agrarpolitik
    \item Mindestlöhne
\end{itemize}\end{minipage}\begin{minipage}[t]{0.5\textwidth}
\includegraphics[width=\textwidth]{../graphics/Mindestpreisä.png}\end{minipage}
\end{frame}

\begin{frame}{Staatliche Preisfestsetzung: Höchstpreis}
    \begin{minipage}[t][7cm][t]{0.2\textwidth}
%warum hier nicht möglich Bilder nebenen dem Text zu positionieren trotz minipage parameter?
\textbf{Beispiele:}
\\
Preiskontrolle bei:
\begin{itemize}
    \item Wohnungsmieten
    \item Brotpreisen
    \item Energieträgern
\end{itemize}\end{minipage}\begin{minipage}[t][7cm]{0.5\textwidth}
\includegraphics[width=\textwidth]{../graphics/Höchstpreisä.png}\end{minipage}
\end{frame}



\section{Elastizität}

\begin{frame}{Preiselastizität der Nachfrage}
\begin{itemize}
    \item \textbf{\textcolor{TUred}{Elastizität $\eta$ :}}relative Änderung einer abhängigen Variablen auf eine relative Änderung einer von ihr unabhängigen Variablen
    \item \textbf{\textcolor{TUred}{Nachfrageelastizität:}} wie "elastisch“ reagieren potenzielle Käufer auf Preisänderungen
\end{itemize}
\centering
\scalebox{1.3}{$\eta_{p,Q} = \frac{\text{Prozentuale Veränderung von}~ Q_{n}}{\text{Prozentuale Veränderung von}~ p}=\frac{dQ_{N}}{dp} \cdot \frac{p}{Q_{N}}$}
\scalebox{0.7}{
\begin{minipage}[t]{7cm}
    \centering
    \textit{$Q_N$ Nachfragemenge \\
    p Preis \\
    E Umsatz (Erlös) $=p*Q_N$\\}
\end{minipage}}
\par
\par
\begin{minipage}[b]{7cm}
\centering
$\eta_{p,Q}~\leq 0$ \text{(gilt meistens)} \\
$-1 < \eta_{n,Q} \leq 0$ unelastische Nachfrage \\
$-\infty < \eta_{p,Q} \leq -1$ elastische Nachfrage \\  
\end{minipage} 
\end{frame}
\begin{frame}{Bogenelastizität}
\scalebox{0.4}{\begin{minipage}[t]{3cm}
\centering
\includegraphics[width=12cm]{../graphics/Bogenelastizität.png} \end{minipage}}
\par
\scalebox{1.2}{
\begin{minipage}[t]{5cm}
\centering
        $\eta_{p,Q}=\frac{\frac{\Delta Q}{Q}}{\frac{\Delta p}{p}}=\frac{\frac{Q_{1}-Q_{0}}{Q_{0}}}{\frac{p_{1}-p_{0}}{p_{0}}}$
    \end{minipage}}
\end{frame}

\begin{frame}{Punktelastizität}

\scalebox{0.42}{
\includegraphics[width=11cm]{../graphics/Punktelastizität.png}}
\end{frame}

\begin{frame}{Beispiele der Preiselastizität}
\begin{minipage}[t]{5cm}
    \includegraphics[width=\textwidth]{../graphics/Bsp1.png} 
    \centering
    \textbf{\textcolor{TUred}{sehr elastisch:}} kleine Änderung des Preises $\rightarrow$ große Änderung der Menge \\
    -10
    \end{minipage}\begin{minipage}[t]{5cm}
        \includegraphics[width=\textwidth]{../graphics/Bsp2.png} 
        \centering
        \textbf{\textcolor{TUred}{isoelastisch:}} proportional unelastisch \\
        -1
    \end{minipage}\begin{minipage}[t]{5cm}
        \includegraphics[width=\textwidth]{../graphics/Bsp3.png} 
        \centering
        \textbf{\textcolor{TUred}{sehr unelastisch:}} große Änderung des Preises $\rightarrow$ kleine Änderung der Menge \\
        -0.1
    \end{minipage}
      
\end{frame}
\begin{frame}{Auswirkungen auf den Umsatz}
Ein Anbieter kann den Marktpreis manipulieren. Wie maximiert er seinen \textbf{\textcolor{TUred}{Umsatz}}?
    \begin{minipage}[t]{5cm}
    \includegraphics[width=\textwidth]{../graphics/Bsp1.png} 
    \centering
    \textbf{\textcolor{TUred}{elastisch:}} 
    $5,00*100 = 500$ \\
    $5,05*90 = 454,50$\\
    \par
    lieber den Preis senken
    \end{minipage}\begin{minipage}[t]{5cm}
        \includegraphics[width=\textwidth]{../graphics/Bsp2.png} 
        \centering
        \textbf{\textcolor{TUred}{isoelastisch:}}
        $5,00*100 = 500$ \\
        $5,50*90 = 495$ \\
        \par
        lieber den Preis gleich lassen
    \end{minipage}\begin{minipage}[t]{5cm}
        \includegraphics[width=\textwidth]{../graphics/Bsp3.png} 
        \centering
        \textbf{\textcolor{TUred}{ unelastisch:}} $5,00*100 =500$ \\
        $5,50*99 = 544,50$ \\
        \par
        lieber den Preis erhöhen
        \end{minipage}
\end{frame}
\begin{frame}{Auswirkungen auf dem Umsatz}
Ein Anbieter kann den Marktpreis manipulieren. Wie maximiert er seinen \textbf{\textcolor{TUred}{Umsatz}}?
\par
~\\
Wir können das Maximum mathematisch herleiten:
\par
~ \\
~\\
Das Maximum liegt an der Nullstelle ihrer Ableitung und damit bei \textbf{\textcolor{TUred}{isoelastisch}}
    
\end{frame}

%hier wieder nicht nebeneinander...warum?
\begin{frame}{Vorsicht: Elastizität $\neq$ Steigung}
\begin{minipage}[t]{5cm}
\scalebox{0.32}{\includegraphics[width=12cm]{../graphics/steigung.png}}
\end{minipage}\begin{minipage}[t]{7cm}

Für eine lineare inverse Nachfragefunktion: \\
~\\
~\\
~\\
Nachfragefunktion:
~\\
~\\
Elastizität:  
\end{minipage}   
\end{frame}

\begin{frame}{Preiselastizität der Nachfrage - Beispiel}
\textbf{\textcolor{TUred}{Gründe für unelastische Nachfrage:}} Verschiedene Gründe können zu einer Preiselastizität mit einem Betrag zwischen 0 und 1 führen.
\begin{itemize}
    \item Preisänderungen werden von Konsument*innen nicht wahrgenommen
    \item Konsument*innen nehmen Preisänderungen zwar wahr, halt bei Preiserhöhungen die Suche nach Alternativen aber für zu aufwändig
    \item es gibt kaum Subsitutionsprodukte, auf die bei Preiserhöhungen kurzfristig ausgewichen werden kann
\end{itemize}
\end{frame}

\begin{frame}{Preiselastizität der Nachfrage - Beispiel}
\textbf{\textcolor{TUred}{Positive Nachfrageelastizität:}} Weitere Effekte können bewirken, dass die Preiselastizität sogar positiv wird.
\begin{itemize}
    \item \textbf{\textcolor{TUred}{Veblen-Effekt (Snob-Effekt):}} Ein Produkt stiftet einen höheren Nutzen, wenn es teurer ist
    \item \textbf{\textcolor{TUred}{Qualitäts-Effekt:}} Bei Produkten, deren Qualität nur schwer beurteilt werden kann, wird der Preis häufig als Qualitätsindikator angesehen
\end{itemize}  
\end{frame}

\begin{frame}{Außenhandel}
    Handel zwischen zwei Ländern führt immer zu einem \textbf{\textcolor{TUred}{Wohlfahrtsgewinn}}, kann allerdings die Verteilung zwischen Konsumentenrente und Produzentenrente im Land stark beeinflussen.
    \par
    \includegraphics[width=\textwidth]{../graphics/aussenhandel.png}
\end{frame}

\begin{frame}{Rolle des Staates}
\begin{itemize}
    \item \textbf{\textcolor{TUred}{Marktwirktschaft:}} Staat sorgrt für das Funktionieren der Märkte, ohne in diese direkt einzugreifen. Zu den Staatsaufgaben gehören:
    \begin{itemize}
        \item Schutz des Eigentums, Schutz privater Verträge
        \item Sicherung der Marktfunktion (Wettbewerbsrecht, Verbaucherschutz)
    \end{itemize}
    Entscheidend ist die Souveränität und Verantwortung des Einzelnen.
    \item \textbf{\textcolor{TUred}{Soziale Marktwirtschaft:}} Marktwirtschaft, bei der die Marktergebnisse nachträglich durch Umverteilung korrigiert werden (staatliche Sozialversicherungen; Transfers wie z.B. Kindergeld; progressive Einkommenssteuer; Umweltschutz)
    \item \textbf{\textcolor{TUred}{Zentralverwaltungswirtschaft (Planwirtschaft):}} Staatliche Planungsbehörde weißt den Betrieben Produktionsfaktoren (Maschinen, Arbeitskräfte, Energie,...) zu und verlangt dafür die Lieferung der geplanten Produktionsmenge (Plansoll), die der Staat nach sozialen (oder anderen) Kriterien an die Verbraucher zuteilt ("Jedem nach seinen Bedürfnissen.")
\end{itemize}
    
\end{frame}








    


%minipage: \begin{minipage}[Position der minipage][Höhe][Position Inhalt]{Breite der Minipage}
%\textbf{\textcolor{TUred}{sehr elastisch:}}



\end{document}
